Ortsverband Freiburg

Lützerath Soli-Aktion Samstag, 8.1.2022

08. Januar 2022

Das vom Braunkohleabbau bedrohte Dorf Lützerath braucht Unterstützung . Eine Zwischenentscheidung des Oberverwaltungsgerichts Münster vom 20.12.21 verhindert dort just in diesen Tagen, dass die RWE Power AG mit der Abbaggerung, mit Rodungen und dem Abriss von Gebäuden Tatsachen schafft.

Über eine vorzeitige Räumung oder gar über die Enteignung ist damit noch nicht entschieden, der Ausgang ist weiterhin offen. Die Atempause betrifft leider nur einen Teil der verbliebenen Flächen in Lützerath. Der Rest des Dorfes ist weiterhin akut abrissbedroht. RWE und die Landesregierung NRW wollen es dem Erdboden gleichmachen.

Und dies, obwohl das  Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) errechnet hat, dass Deutschland, wenn es seine eigenen Klimaschutzvorgaben erreichen und das 1,5-Grad-Ziel einhalten will, auf Lützerath verzichten sollte. Strom gebe es ohne Lützerath genug.

Laut Kohleausstiegsgesetz soll erst 2038 Schluss sein mit der Braunkohle in Deutschland doch die neue Koalition will den Ausstieg „idealerweise“ schon für 2030. So, liebe Leute, dann macht Nägel mit Köpfen und setzt eure Ideale doch bitte am besten gleich mal in Lützerath in die Tat um!

Aktion am Samstag, 8.1.2022, 11.00 - 13.00Uhr Uhr, Ecke Rathausgasse/Rotteckring
im Rahmen bundesweiter dezentraler Soli-Aktionen

Bitte unterstützt uns dabei. Kommt mit Mistgabeln und Besen, mit Krach und Radau, mit Bannern und Schildern - Bagger und Häuser bringen WIR mit ;

In unserem Kampf für Klimagerechtigkeit und sozialen Wandel erklären wir uns solidarisch mit den Betroffenen im Braunkohlegebiet von Lützerath und mit den dortigen Besetzer:innen mit ihrer Vision von einer weltoffenen, friedlichen, ökologisch nachhaltigen und gerechten Welt.

 

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